Te:nor Magazin
Supermärkte, Schulen oder Arztpraxen innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen – für manche Städter eine Idealvorstellung. Andere klagen über Einschränkungen im Autoverkehr. Brigitte Adam hat die Studie „Die Stadt der Viertelstunde“ begleitet und beleuchtet im Gespräch beide Seiten.
Die Bildgießerei Noack fertigt bronzene Plastiken und Skulpturen für das Who’s Who der Kunstszene – und das seit fast 125 Jahren.
Er liefert seine Silberbestecke an Königshäuser, Sternerestaurants und die renommiertesten Hotels der Welt, seine edlen Holzyachten sind der Traum aller Segler. Gemessen an diesem respektgebietenden Anspruch wirkt Oliver Berking, Patron der traditionsreichen Silbermanufaktur Robbe & Berking, eher locker.
Drei Schüler aus Schmalkalden hatten die Nase voll von vollen Mülleimern. Sie entwickelten einen KI-Mülleimer, der Abfälle automatisch trennt und entsorgt. Mit ihrer Idee holten sie den dritten Platz bei einem internationalen Robotik-Wettbewerb in Manila. Wird aus dem Schulprojekt bald ein echtes Produkt?
Stickstoff ist ein wichtiger Baustein, damit Pflanzen wachsen. Doch die Herstellung von Stickstoffdünger für die Landwirtschaft setzt große Mengen Treibhausgase frei. Ein schwedischer Agrarwissenschaftler möchte das ändern – und gleichzeitig die Düngerherstellung vereinfachen.
In Andernach wachsen Gemüse und Obst mitten im Ort, gepflegt von Gärtnern, geerntet von allen. Ein Besuch in der mehr als 2.000 Jahre alten Stadt zeigt, wie urbane Landwirtschaft gelingen kann.
Der Wirtschaftswissenschaftler und Klimaexperte David Nelles ist überzeugt: In Sachen Klimaschutz ist die Menschheit auf dem richtigen Weg. Sie nimmt ihre stillen Erfolge allerdings zu wenig wahr. Ein Interview über strategischen Optimismus und die nächsten entscheidenden Schritte im Klimaschutz.
Katrin Schuhen will mit Wasser 3.0 Mikroplastik aus unseren Gewässern entfernen. Zugleich bringt sie mit ihren Projekten Menschen ins Handeln. Ein Gespräch über politische Trägheit, Popcorn aus Kunststoff und T-Shirts mit recyceltem PET, die mehr schaden als nutzen.
Geld, Steuern, Versicherungen – aber bitte verständlich: Die Bethmann Bank Stiftung hat an der Leibnizschule in Frankfurt ein Pilotprojekt zur finanziellen Bildung durchgeführt. Vorstandsmitglied Tarek Hegazy erklärt, warum der Workshop mehr ist als ein Banktermin.
Wasserknappheit, Dürren und Kriege – Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Berliner Unternehmen Boreal Light hat eine Lösung entwickelt: Ein solarbetriebener Wasserkiosk verwandelt verschmutztes Wasser in Trinkwasser. Das sichert nicht nur das Überleben von Bewohnern in Dörfern, Wüsten- oder Krisengebieten, sondern schafft auch wirtschaftliche Perspektiven.
Mikroalgen sind weniger als zehn Mikrometer groß und betreiben trotzdem zehnmal effizienter Photosynthese als ausgewachsene Bäume. Eingesetzt in Luftfiltern können die Kleinstlebewesen CO2 und Schadstoffe binden und so die Lebensqualität in Städten verbessern.
Autofreie Straßen, begrünte Plätze und neue Stadtwälder – Paris hat sich neu erfunden und ist zum Vorbild der nachhaltigen urbanen Transformation geworden. Wie hat die Metropole das geschafft? Und was können andere Städte von ihr lernen?
Lachs gehört zu den beliebtesten Speisefischen der Deutschen – doch die Zucht steht seit Jahren in der Kritik: hohe Sterbequoten, überlastete Ökosysteme und ein intensiver Medikamenteneinsatz. Für alle, die nicht auf Lachs verzichten wollen, stellt sich die Frage: Wie kann man ihn fairer und nachhaltiger züchten? Genügt es, strenge Regeln zu setzen oder braucht es neue Zuchtansätze?
Mit steigenden Temperaturen wächst der Druck auf klimafreundliche Lösungen für unsere Städte. Forschende aus Freiburg und Stuttgart greifen auf einen Mechanismus zurück, der an Kiefernzapfen erinnert. Ihr nachhaltiges Solar-Gate-System verschattet Räume automatisch – ganz ohne Strom.
Müll gelangt meist über Flüsse ins Meer und wird dort zum globalen Problem. An diesem Punkt setzen Freiwillige und Kleinunternehmer mit ihrem Umweltengagement an: Sie sammeln Abfall, bevor er ins Wasser gelangt. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Engagement vor Ort aussehen kann.